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Giftigkeit hoch

Sumpfschachtelhalm

Equisetum palustre · Schachtelhalmgewächse

Bestimmungsfoto folgt
Für Bestimmungsbilder verwenden wir ausschließlich geprüfte Aufnahmen. Ein falsch bestimmtes Foto wäre hier gefährlicher als gar keins.
Familie
Schachtelhalmgewächse
Auffällig
Triebe von Mai bis in den Herbst
Giftigkeit
hoch

So erkennst du sie

Bis 60 cm hoher, gegliederter Trieb ohne echte Blätter, mit quirlig abstehenden Seitenästen. Der Stängel ist hohl und lässt sich an den Knoten auseinanderziehen. Wächst ausschließlich auf feuchten, nassen Standorten, in Gräben und auf Nasswiesen.

Verwechslungsgefahr

Der harmlosere Acker-Schachtelhalm hat mehr Rillen am Stängel und eine deutlich kleinere erste Seitenast-Zelle. Sicher unterscheiden lässt sich das nur im Detail. Auf Nassstandorten immer vom Sumpfschachtelhalm ausgehen.

Warum sie gefährlich ist

Enthält Thiaminase, die Vitamin B1 zerstört, sowie das Alkaloid Palustrin. Bei längerer Aufnahme kommt es zu Störungen von Nerven und Bewegung, Muskelzittern und Koordinationsproblemen.

Im Heu

Der Hauptrisikoweg. Getrocknet bleiben Thiaminase und Alkaloide erhalten, und im Heu wird die Pflanze mitgefressen. Heu von Nasswiesen ist deshalb kritisch.

Was du tun kannst

Nasse Senken auszäunen oder entwässern. Beim Heukauf nach der Fläche fragen. Gebrochene Halmstücke im Ballen sind an den typischen Knoten erkennbar.

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