Robinie
Robinia pseudoacacia · Hülsenfrüchtler
- Familie
- Hülsenfrüchtler
- Auffällig
- Rinde ganzjährig, Blüte Mai bis Juni, Hülsen im Herbst
- Giftigkeit
- sehr hoch
So erkennst du sie
Baum mit tief rissiger, grober Borke und paarig gefiederten Blättern aus rundlichen Einzelblättchen. An jungen Trieben sitzen kräftige Dornen paarweise an der Blattbasis. Im Mai hängen weiße, süß duftende Blütentrauben, danach flache braune Hülsen.
Verwechslungsgefahr
Wird häufig Akazie genannt, ist aber keine. Die Blätter ähneln der Esche, dort sitzen die Blättchen aber spitz und ohne Dornen am Trieb.
Warum sie gefährlich ist
Die Rinde enthält Robin und Phasin, hochgiftige Eiweißverbindungen. Schon geringe Mengen abgeschälter Rinde können schwere Vergiftungen auslösen. Pferde schälen Robinien besonders gern, wenn sie gelangweilt sind oder zu wenig Raufutter haben.
Im Heu
Kaum relevant, weil Blätter selten in nennenswerter Menge ins Heu geraten. Das Risiko liegt am Baum selbst.
Was du tun kannst
Robinien auf und an der Koppel auszäunen, mindestens außerhalb der Reichweite über den Zaun. Für ausreichend Raufutter sorgen, weil Rindenschälen fast immer ein Beschäftigungs- oder Faserproblem ist. Bei Verdacht auf Rindenaufnahme sofort den Tierarzt rufen.