Graukresse
Berteroa incana · Kreuzblütler
- Familie
- Kreuzblütler
- Auffällig
- Blüte Juni bis Oktober
- Giftigkeit
- mittel
So erkennst du sie
Bis 60 cm hohe, graufilzig behaarte Pflanze mit kleinen weißen Blüten, deren vier Blütenblätter tief eingeschnitten sind und dadurch wie acht wirken. Die Schötchen sind oval und ebenfalls behaart. Wächst auf trockenen, sandigen und überweideten Flächen.
Verwechslungsgefahr
Ähnelt anderen weißblütigen Kreuzblütlern wie dem Hirtentäschel. Die tief gespaltenen Blütenblätter und die graue Behaarung sind das sichere Merkmal.
Warum sie gefährlich ist
Gilt als Auslöser einer Form der Weidemyopathie mit Muskelsteifheit, Schwellungen an den Beinen und dunklem Urin. Die genaue Wirkstoffgruppe ist nicht abschließend geklärt. Betroffen sind vor allem Pferde auf abgefressenen Sandweiden im Spätsommer.
Im Heu
Kann im Heu vorkommen, wenn die Fläche stark befallen ist. Das Hauptrisiko liegt auf der überweideten Koppel.
Was du tun kannst
Weidepflege und Nachsaat sind die wirksamste Vorbeugung, weil die Graukresse Lücken besiedelt. Bestände vor der Samenreife mähen. Wer im Spätsommer Muskelsteifheit oder dunklen Urin bemerkt, ruft sofort den Tierarzt.