Zum Inhalt springen
Versandkostenfrei ab 49 € · Sortenrein und ohne Zusätze · Abgefüllt in Deutschland
Giftigkeit hoch

Bergahorn

Acer pseudoplatanus · Seifenbaumgewächse

Bestimmungsfoto folgt
Für Bestimmungsbilder verwenden wir ausschließlich geprüfte Aufnahmen. Ein falsch bestimmtes Foto wäre hier gefährlicher als gar keins.
Familie
Seifenbaumgewächse
Auffällig
Samen im Herbst, Keimlinge im Frühjahr
Giftigkeit
hoch

So erkennst du sie

Großer Baum mit fünflappigen Blättern und den bekannten Nasenzwicker-Samen, die im Herbst herunterdrehen. Die Keimlinge im Frühjahr haben zwei schmale, längliche Keimblätter und stehen oft in großer Zahl unter dem Baum.

Verwechslungsgefahr

Andere Ahornarten sehen ähnlich aus. Für die Weide zählt vor allem, ob ein Ahorn in Wurfweite steht. Spitzahorn gilt als weniger problematisch, sicher unterscheiden lässt sich das aber nur an Blatt und Frucht.

Warum sie gefährlich ist

Samen und Keimlinge enthalten Hypoglycin A. Es löst die atypische Weidemyopathie aus, eine schwere Muskelerkrankung mit hoher Sterblichkeit. Betroffen sind besonders Pferde auf abgefressenen Weiden im Herbst und Frühjahr.

Im Heu

Weniger relevant, weil Samen und Keimlinge selten in nennenswerter Menge ins Heu geraten. Das Risiko liegt auf der Weide selbst.

Was du tun kannst

Weiden im Umkreis von Ahornbäumen im Herbst und Frühjahr besonders beobachten. Bei starkem Samenfall die Fläche zeitweise sperren oder abzäunen. Für ausreichend Raufutter sorgen, damit Pferde nicht aus Hunger Keimlinge fressen. Plötzliche Muskelschwäche, Steifheit oder dunkler Urin sind ein Notfall.

Zurück zur Übersicht